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Welt-Parkinson Tag

09.04.2021

Am 11. April ist der Welt-Parkinson-Tag. Der Aktionstag soll auf die Krankheit sowie davon Betroffene und deren Angehörige aufmerksam machen.1997 wurde dieser Aktionstag durch die European Parkinsons Disease Association ins Leben gerufen. Die Wahl des Tages fiel auf den Geburtstag von James Parkinson, der 1817 erstmals die Krankheit beschrieb.

„Zittern in Ruhe, verlangsamte Bewegungen bis hin zur vollständigen Bewegungslosigkeit, Muskelsteifigkeit sowie eine Haltungsinstabilität zählen zu den Symptomen der Krankheit“, erklärt Dr. med. Benjamin Bereznai, PhD, Chefarzt der Neurologie im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS). Die Parkinson-Erkrankung setze meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr ein. Jüngere Personen, etwa ab 40 Jahren, seien selten davon betroffen. Möglichkeit zur Heilung des Parkinson-Syndroms gibt es bislang noch nicht. „Lediglich die Symptome lassen sich gezielt behandeln, weshalb die Patienten vor allem in den ersten Jahren und teils auch Jahrzehnten nach Erkrankung ein fast unbehindertes Leben führen können“ so der Facharzt für Neurologie und Klinische Neurophysiologie weiter. Die Neurologische Abteilung des KHDS versorgt Parkinson-Patienten ebenso wie Patienten mit weiteren Erkrankungen des Gehirns wie beispielsweise Schlaganfall, Epilepsie, Hirntumor, MS, Demenz u.a., mit Erkrankungen des Rückenmarks (Tumoren, Bandscheiben-Erkrankungen, Borreliose u.a.), der Nerven (Polyneuropathie, GBS, CIDP u.a.) und der Muskulatur (Myositis, Myasthenie, Muskeldystrophie u.a.).

 

Bild zur Meldung: Dr. med. Benjamin Bereznai, PhD, Chefarzt der Neurologie am Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters